Computertomographie (CT)

Bei der CT kommt Röntgenstrahlung zur Anwendung. Die Röntgenröhre dreht sich in dem CT-Gerät während der Untersuchung um die zu untersuchende Person. Dabei durchdringen die Strahlen den Körper und die auf der anderen Seiten austretende Strahlung wird von dem Detektor des CT-Gerätes gemessen. Es wird also die Schwächung der in den Körper eintretenden Strahlung gemessen. Während die Röntgenröhre rotiert, wird gleichzeitig die Untersuchungsliege mit dem Patienten durch die Öffnung des Gerätes bewegt. Als Ergebnis wird das Volumen eines Körperabschnittes gescannt.

Aus dem Datensatz des gemessenen Volumens können beliege Längs-, Quer- oder Schrägschnitte berechnet werden, so dass die Körperstrukturen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden können. Auch sind verschiedene 3D-Darstellungen möglich.

Die CT hat den Vorteil, dass sie schell, präzise und hochaufgelöste Bilder liefert. Bei der Darstellung von Lungen- und Knochenstrukturen (Insbsondere Frakturen) ist sie unübertroffen. Auch bei der Darstellung des Bauches und des Kopfes werden gute und aussagekräftge Ergebnisse erreicht.

Die CT hat des Nachteil, dass sie mit einer Strahlenbelastung einhergeht. Deshalb ist es wichtig, dass für jede CT-Untersuchung eine klare Begründung vorliegen muss. Die Strahlenbelastung ist durch technische Maßnahmen möglichst gering zu halten. Die aktuelle Richtline für Dosisgrenzwerte ist einzuhalten.

Ob im Einzelfall eher eine MRT- oder CT-Untersuchung sinnvoll ist, ergibt sich aus der zu beantwortenden Fragestellung und auch Faktoren, die bei der zu untersuchenden Person liegen.

 

Venöses Kontrastmittel im CT.

Bei vielen CT-Untersuchungen ist die Gabe von venösen Kontrastmitteln nötig. Kontrastmittel dienen dazu, Blutgefäße, stark durchblutete Tumoren oder Entzündungen besser darzustellen. Sie werden in die Armvene gespritzt und erzeugen besser beurteilbare Bilder. Bei Untersuchungen des Bauchraums kann es auch sein, dass Kontrastmittel getrunken werden muss. In der Regel sind alle Kontrastmittel gut verträglich und werden nach kurzer Zeit wieder über die Nieren ausgeschieden.

Eine Nierenfunktionsstörung kann zum Ausschluss einer Kontrastmittelverabreichung führen.

Wenige Menschen haben eine Kontrastmittelunverträglichkeit. Sie müssen vor Kontrastmitteluntersuchungen einen Fragebogen ausfüllen, damit eine mögliche Unverträglichkeit noch vor der Untersuchung erkannt werden kann.

Falls Sie Diabetiker sind und dagegen Metformin einnehmen, müssen Sie diese zwei Tage vor der Untersuchung absetzen und dürfen erst einen Tag nach der Untersuchung wieder mit der Einnahme beginnen. Falls Sie Insulin spritzen stört dies nicht.